Cité de la Securite Sociale

Luxemburg

Wettbewerb: 2015 - 1.Preis

Standort: Rue de Hollerich, Luxemburg
Bauherr: Fonds de compensation commun
au régime général de pension
Fertigstellung: 2020

Das Bahnhofsviertel ist, wenn auch mit einigen Lücken, geprägt durch eine Blockstruktur mit engen Straßenräumen. Trotz der Kleinteiligkeit sind die Dichte der Bebauung und das Fehlen öffentlicher Räume, insbesondere Grünräume, deutlich spürbar.
Der Entwurf reagiert auf diese Anforderungen mit einer weitgehend 6-geschossigen Blockstruktur und einer differenzierten Gliederung der Außenräume.
Von den angrenzenden Straßenräumen führen drei Zugänge, die durch leichte Rücksprünge und Bäume definiert sind, auf den öffentlichen Platz der Cité.

Dieser öffentliche Raum mit vielfältiger Nutzung im Erdgeschoß für Shops und Gastronomie bietet eine hohe Aufenthaltsqualität. Er ist nach Norden wiederum durch einen kleinen Vorplatz mit dem neuen Postgebäude verbunden und nach Süden über eine Treppenanlage mit der Rue de Hollerich.
An seiner Westseite liegt einladend der niedrige, vollständig verglaste, Haupteingang für die Besucher der Cite. Hinter diesem Eingang wird bereits ihr zentraler und besonderer Ort sichtbar:

Der Garten der Cité .

Dieser ruhige und geschützte Raum ist mit der wunderbaren Atmosphäre seiner Pflanzen und Wege ein Synonym oder Bild von sozialer Sicherheit und verweist damit auf die Bedeutung des Ortes.
Die große Anzahl der täglichen Besucher und insbesondere diejenigen, die in einer schwierigen, persönlichen Situation sind, empfängt ein Ort, der ihnen ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Visualisierung: Bloomimages